WIR VERTRETEN SIE BUNDESWEIT IM ARBEITSRECHT

Unsere Beratung umfasst sämtliche arbeitsrechtlichen Fragen von Beginn des Arbeitsverhältnisses bis zur Beendigung. Wir prüfen Ihren Arbeitsvertrag kompetent und stehen mit kreativen Ideen zu Ihrer Verfügung. Bei Problemen während des Arbeitsverhältnisses sind wir mit Rat und Tat an Ihrer Seite. Ob es eine Abmahnung, die Auseinandersetzungen mit Kollegen oder Vorgesetzten, Mobbing, Durchsetzung von Teilzeit ist oder es um das Aushandeln einer optimalen Abfindung geht: wir werden ihnen mit unserer jahrelangen Erfahrung kompetent zur richtigen Lösung verhelfen.

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Bei Fragen aus den folgenden Bereichen

Arbeitsvertragsrecht, tarifliche Arbeitsbedingungen

Versetzung, Änderungskündigung

Zeitarbeit, Leiharbeit, Arbeitnehmerüberlassung

Vergütung, Variable, leistungsabhängige Vergütung, Zielvereinbarungen

Dienstwagen

Urlaub und Urlaubsgeld,

Weihnachtsgeld, Gratifikationen

Gehalt und sonstige Sonderzahlungen

Zeugnisprüfung , Zeugniskorrektur und Zeugnisklagen

Zeugniscode, versteckte Formulierungen

Krankheit , Minderleistung, Schlechtleistung

Abfindung , Freistellung , Kündigung, Kündigungsschutzklage , Beschäftigtenschutz

Betriebliche Altersversorgung

Arbeitszeitrecht, Befristung, Teilzeit

Entsendung ins Ausland

Selbständige, Handelsvertreter, Versicherungsvertreter, freie Mitarbeiter

Provision, Buchauszüge, Prozessführung, Stufenklage

Beendigung und Abwicklung von Vertragsverhältnissen

Ausgleichsanspruch

Gebietsschutz, Wettbewerbsverbote, Karenzentschädigung

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot, Karenzentschädigung

Abwicklung des Dienstverhältnisses

Mobbing, Bossing, Bullying , Belästigung

Schadensersatz , Persönlichkeitsschutz , Schadensersatz und Arbeitnehmerhaftung

Wie setze ich meinen Wunsch nach Teilzeit durch?

Wenn Sie bereits mehr als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt sind und das Unternehmen regelmäßig mehr als fünfzehn Mitarbeiter hat, so haben Sie einen Anspruch auf Verringerung Ihrer Arbeitszeit auf fünfzehn bis dreißig Wochenarbeitsstunden. Hierzu ist mindestens drei Monate vor dem beabsichtigten Beginn der Reduzierung der Arbeitszeit ein Antrag beim Arbeitgeber zu stellen. Ihren Arbeitgeber trifft dann eine Erörterungspflicht, d.h. er muss die Möglichkeiten, Ihre bisherige Arbeitszeit zu reduzieren, mit Ihnen eingehend besprechen. Bis spätestens einen Monat vor Beginn der von Ihnen verlangten Änderung muss er Ihnen mitteilen, ob und inwieweit er Ihrem Wunsch nachkommt.

Sollte er Ihnen eine Ablehnung erteilen, so kann er dies nur vor dem Hintergrund betrieblicher Interessen. Wichtig ist, dass er Ihnen innerhalb dieser Frist seine Entscheidung schriftlich mitzuteilen hat. Erfolgt keine oder nur eine mündliche Reaktion des Arbeitgebers, so ändert sich Ihre Arbeitszeit automatisch entsprechend Ihrer Wünschen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie bereits mit dem Ersuchen um Reduzierung dem Arbeitgeber Ihre konkreten Wünsche zum Umfang der Reduzierung und auch Umsetzung der Reduzierung mitteilen.

Sind Überstunden zu vergüten?

Überstunden sind grundsätzlich zu vergüten. Etwas anderes kann sich jedoch aus de Arbeitsvertrag ergeben, der beispielsweise eine Überstundenregelung enthält.

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Darf der Arbeitgeber die Überstunden in Freizeit ausgleichen?

Grundsätzlich sind Überstunden zu vergüten. Der Arbeitgeber kann jedoch die Überstunden in Freizeit ausgleichen, wenn eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag enthalten ist, oder der Arbeitnehmer im konkreten Fall hiermit einverstanden ist.

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Darf der Arbeitgeber Samstagsarbeit anordnen?

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber auch samstags arbeiten lassen. Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn im Arbeitsvertrag konkrete Wochentage für das ableisten der Arbeit benannt wurden.

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Habe ich bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen Anspruch auf Abfindung?

Nein, ein solcher Anspruch ist entgegen der weit verbreiteten Ansicht nicht gegeben. Etwas anderes ergibt sich u.U. im Einzelfall aus einem Sozialplan, einem Aufhebungs- oder Auflösungsvertrag oder einem Vergleich, der im Rahmen einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht geschlossen wird.

Hab ich als geringfügig Beschäftigter Anspruch auf Lohn während einer Erkrankung?

Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist für die meisten Arbeitgeber eine Selbstverständlichkeit bei Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten. Häufig gehen sie jedoch davon aus, dass der geringfügig Beschäftigte bei Erkrankung einfach an einem anderen Tag zur Arbeit erscheinen kann, ohne dass der krankheitsbedingt ausgefallenen Arbeitstag zu vergüten sei.

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Reagieren Sie nicht spontan.Lassen Sie sich den Sachverhalt von Ihrem Vorgesetzten oder Personalverantwortlichen schildern und kündigen Sie eine Stellungnahme nach einer Bedenkzeit an. Sammeln Sie Informationen. Wenden Sie sich an den Betriebsrat oder / und einen Rechtsanwalt. Überlegen Sie gemeinsam, ob gegebenenfalls eine Gegendarstellung oder eine Klage sinnvoll ist.

Prüfen Sie, ob Sie Kündigungsschutz genießen. Wenden Sie sich an den Betriebsrat oder / und einen Rechtsanwalt. Achten Sie unbedingt auf die Frist zur Erhebung der Kündigungsschutzklage. Innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung muss die Klage beim Arbeitsgericht eingereicht sein. Hierzu können Sie selbst eine Klage einreichen z.B. durch Protokollierung bei der arbeitsgerichtlichen Rechtsantragsstelle oder durch rechtzeitige Beauftragung eines Rechtsanwaltes.

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber Überstunden anordnen, jedoch nicht beanspruchen, dass diese Überstunden auch seitens des Arbeitnehmers geleistet werden. Ausnahmen bestehen nur in außergewöhnlichen Fällen oder sofern im Arbeitsvertrag eine Überstundenregelung enthalten ist. Eine solche setzt indes voraus, dass eine maximale Überstundenzahl konkret benannt wird. Soweit im Arbeitsvertrag ein verbindliche Vereinbarung zur Arbeitszeit zu finden ist, die der Arbeitnehmer zu leisten verpflichtet ist, kann der Arbeitgeber hiervon nicht einseitig abweichen.

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Hab ich als geringfügig Beschäftigter Anspruch auf Urlaub und Urlaubsentgelt?

Auch als Beschäftigter in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis, Stichwort „Minijob“ haben Sie Anspruch auf freien Tage nach dem Bundesurlaubsgesetz. Während Ihres Urlaubs muss der Arbeitgeber weiterhin den vereinbarten Lohn zahlen. Häufig gehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber davon, dass dies bei Minijobs nicht der Fall sei. Dies ist jedoch grundlegend falsch. Gern beraten wir Sie bei Durchsetzung Ihrer Rechte.

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Was ist Brückenteilzeit?

Sei dem 1. Januar 2019 gilt für Arbeitnehmer, die von einer Vollzeitbeschäftigung in eine Teilzeitbeschäftigung wechselten, ein Rückkehrrecht, sofern Sie bei Wechsel in die Teilzeit die Befristung der Arbeitszeitänderung angezeigt haben. Diese Möglichkeit haben allerdings nur Arbeitnehmer, die mindestens seit sechs Monaten im Unternehmen beschäftigt sind. Weitere Voraussetzung ist, dass das Unternehmen mindestens 45 Mitarbeiter hat.

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Darf ich meinen Dienstwagen / Firmenwagen auch zu privaten Fahrten nutzen?

Üblicherweise wird der Dienst- oder Firmenwagen dem Arbeitnehmer auch zu privaten Zwecken gewährt. Er stellt eine Sachleistung dar, die dem Arbeitnehmer während der Dauer seiner Beschäftigung zugebilligt wird. Damit steht sie im Gegenleistungsverhältnis und darf nicht einseitig widerrufen oder unter den Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs gestellt werden. Ein solcher Vorbehalt im Arbeitsvertrag wäre unwirksam.

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Darf mein Arbeitgeber während der Dauer meiner Erkrankung/Mutterschutzes oder vergüteter Freistellung den Dienstwagen zurück verlangen?

Da es sich bei der Gestellung des Dienstwagens um einen Teil der vertraglich vereinbarten Vergütung handelt, ist der Dienstwagen solange zur Verfügung zu stellen wie auch der Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht. Dies gilt mithin für den sechswöchigen Lohnfortzahlungszeitraum ebenso wie für den gesetzlichen Mutterschutz.